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Obedienceausbildung

Obedience: Perfektion und Freude zwischen Mensch und Hund

Die drei Stufen (GH-1, GH-2, GH-3) dieser Unterordnungskurse stellen die elitäre Gehorsamsausbildung dar.

Das Wort Obedience (Gehorsam) stiftet noch immer etwas Verwirrung im Hundesport – dabei gibt keine Hundesportart bei, welcher der Hund nicht zumindest ein gewisses Maß an Gehorsam benötigt. Aber unter Obedience Prüfungen od. Wettbewerben versteht man das Zusammenspiel von Hund und Mensch, wobei der Mensch seiner Führerverantwortung sich voll bewusst sein muss. Führen heißt nicht unterdrücken – es heißt Vorbild zu sein und den Hund so auszubilden das er arbeiten will, auch wenn er auf Anordnung etwas macht, was er gerade nicht will. Ein guter Obedience Hund muss nicht arbeiten - er will arbeiten.
Obedience ist aber auch Konzentration von zirka 15 min. von Hund auf Mensch und umgekehrt.

Obedience ist ganz stark im Steigen, national und international und es führt kein Weg mehr daran vorbei, nicht nur wegen der Hundeproblematik sondern weil immer mehr Hundeführer die Notwendigkeit sehen, dass der Hund auch geistig und nicht nur körperlich gefordert sein muss.


Nun zu den Übungen: Obedience (bei uns GH ) besteht aus drei Prüfungsstufen 1 – 3 wobei die Stufe drei auch gleich die Internationale Prüfungs-Ordnung ist. Je nach Stufe werden 9 – 10 Übungen verlangt.

Die Übungen Leinenführigkeit, absetzen, ablegen mit Hereinkommen sind aus anderen Sparten hinlänglich bekannt.

Aber ein Heran rufen mit Unterbrechungen (Steh und Platz) wird schon problematisch. Es würde über den Rahmen dieses Artikels gehen, die Ausbildung hier zu detaillieren.

Das Voran senden (eine sehr bekannte Übung und allseits als nicht leicht bekannt) wird hier noch verfeinert, da der Hund in der Stufe GH 3 zu einen 10m entfernten Kegel gesendet, dort abgestellt wird und dann in ein 3 x 3 m Viereck gesandt, welches 25m entfernt im rechten Winkel zu dem Kegel links od. rechts ist.

Auch das Bringen wird mit Richtungsanweisungen durchgeführt. Der Hund muss aus drei in einer Linie mit 5m Abstand auf Anweisung das linke od. rechte Bringholz (wird gelost) bringen, wobei das Mittlere nie gelost wird und der Hund hat auch hier den Umweg zu einem 10m entfernten Kegel mit Abstellen und erst von dem Kegel wird der Hund gelenkt.

Das Identifizieren wurde in der Obedience wieder eingeführt, wenn auch etwas anders als früher in den Fährtenprüfungen. Es nennt sich auch „Bringen mit Geruchsinn“ und ist immer Eigengeruch und aus gleichen Gegenständen (Holz 10cm lang und 2cm Durchmesser).

Als letzte Übung möchte ich die Kontrolle auf Distanz anführen, wo der Hund 20m vom Hundeführer entfernt sechsmal seine Position ändern muss z.B. von Platz auf Sitz-Steh-Platz-Steh-Sitz-Platz ohne nach vor zurück od. seitlich abweichen zu dürfen.



Die Leistungsrichter zeigen nach jeder Übung die Punkte von 0 – 10 auf, welche dann mit dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad multipliziert werden. Dies ist nicht nur für den Hundeführer von Interesse, es ist vor allem sehr publikumswirksam.

Quelle: http://www.obedience-austria.at

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