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Die Hundegeburt

Durch Messen der Temperatur, kann man feststellen, wann der Zeitpunkt der Welpengeburt gekommen ist. Der gesunde Hund hat    eine Körpertemperatur von 37,5-38,5 °C, bei Welpen liegt sie normalerweise 1 °C höher. Man mißt die Temperatur, indem man ein Thermometer in den After einführt; die Messdauer beträgt etwa drei Minuten. Der Hund muss während dieser Zeit festgehalten werden, damit das Thermometer nicht zerbrechen und das Tier verletzen kann. 24 Stunden vor der Geburt sinkt die rektal gemessene Körpertemperatur um etwa 2 °C ab, so dass der Geburtstermin leicht feststellbar ist.         

Vorbereitung

Eine bis zwei Wochen vor der Welpengeburt sollten Sie eine Wurfkiste zusammen mit Versorgungsmaterialien vorbereiten. Die Wurfkiste sollte hoch genug sein, damit vier bis sechs Wochen alte Welpen nicht hinausklettern können, aber niedrig genug, damit die Hündin bequem die Wurfkiste verlassen und betreten kann. Es ist auch sinnvoll, eine Leiste um den inneren Rand der Wurfkiste anzubringen, damit die Welpen nicht unbeabsichtigt von der Mutter erstickt werden. Die Welpen haben so einen Bereich auszuweichen, falls die Hündin zu sehr an den Rand der Wurfkiste drängt. Die Wurfkiste soll in einem vertrauten aber dennoch ruhigen Bereich aufgestellt und mit Tüchern ausgelegt sein.

Halten Sie so viele saubere Tücher wie möglich sowie eine scharfe Schere (um die Nabelschnüre zu durchschneiden, falls diese nicht von der Hündin durchtrennt werden) bereit. Bereiten Sie Kleidung für sich vor, die weggeworfen werden kann.


Es ist soweit

Es gibt drei Stadien Arbeit. Das erste Stadium, das vermutlich unentdeckt bleibt, tritt auf, wenn der Cervix sich weitet und es einige Kontraktionen gibt. Die Hündin wird unruhig und sucht sich einen einsamen Platz zum Verkriechen. In diesem Stadium sollten Sie Ihre Hündin anregen, in die Wurfkiste zu gehen.

Sobald Ihre Hündin aktiv anfängt zu belasten, wird der erste Welpe normalerweise innerhalb von 10 bis 20 Minuten geboren. Wenn das aktive Belasten eine Stunde lang unproduktiv weitergegangen ist, ist es Zeit, den Tierarzt anzurufen. Sie (und vor allem Ihre Hündin!) benötigen etwas professionelle Unterstützung. Viele Hunde stehen zwischen der Geburt einzelner Welpen eine Stunde lang oder so still. Dieses erfordert keine Intervention, da der Hund nicht aktiv belastet.

Es ist normal für Welpen, entweder mit dem Kopf oder dem Hinterteil (Rückseite zuerst) voran, auf die Welt zu kommen. Wenn Sie versuchen, den Geburtsvorgang zu unterstützen, nie an einem Ohr oder einem Fuß ziehen. Stattdessen versuchen Sie, Ihre Finger hinter die Schultern oder die Hüften zu legen und sehr leicht zu ziehen. Einige Hunde hocken, um zu werfen, andere liegen. Es gibt auch Hunde, die in Bewegung bleiben, daher müssen Sie wirklich flexibel sein.

Die meisten Welpen werden in einer intakten Fruchtblase geworfen. Wenn die Hündin die Fruchtblase nicht innerhalb der ersten zwei Minuten aufbeißt, ist es Zeit für Ihre Hilfe. Die Fruchtblase muss geöffnet werden, damit der Welpe atmen kann.

Nun erfolgt die Trennung des Neugeborenen Welpen von der Mutter. Der Nabelstrang wird in der Regel vom Muttertier durchtrennt. In Ausnahmefällen schneidet der Züchter den Nabelstrang bis auf einen Stumpf von 1,5 cm ab. Die Mutter verzehrt normalerweise die Nachgeburt.

 

Unser Tipp: Verwenden Sie PUPPY Pads, ein extrem saugfähiges Vlies für die Wurfkiste:      

Für die folgenden sechs bis acht Wochen wird die Hündin eine rötlichbraune bis hellgrüne Blutung produzieren, die lochia genannt wird. Dieses ist eine normale Blutung und nichts Beunruhigendes. Wenn Ihre Hündin hellerot blutet, ist jedoch der Tierarzt zu konsultieren.

Sie sollten auch weiterhin die Temperatur Ihrer Hündin und die Zitzen täglich kontrollieren, damit jede Infektion früh erkannt und behandelt werden kann.

Lesen Sie gleich unser nächstes wichtiges Kapitel Die ersten 8 Wochen!

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