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Verreisen mit dem Auto





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Verreisen mit dem Auto


Für einen längeren Urlaub, ist eine Autofahrt am Bequemsten.

Auch für Hunde gibt es genaue Vorschriften betreffend der sicheren Verwahrung im Auto. Ein Sicherheitsgurt für Ihren Hund ist mittlerweile Vorschrift oder Sie verwenden eine Transportbox.

Alle zwei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden, um Ihrem Hund und nicht zuletzt Ihnen eine entsprechende Pause zu gönnen. Bieten Sie Ihrem Hund bei jeder Rast Wasser an! Es ist ratsam, einen Kanister mit Wasser im Auto mitzuführen. Schnell kann man in einen Stau bei unerträglicher Hitze geraten! Im Notfall können Sie Ihrem Hund mit kaltem Wasser Kühlung verschaffen.

Gute Luft im Auto ist wichtig, aber Zugluft durchs offene Fenster kann zu einer Bindehautentzündung führen. Tiere auf keinem Fall im Auto zurücklassen!!

Denken Sie daran, dass eine ordnungsgemäße Sicherung Ihres Hundes im Auto Leben retten kann. Das Leben Ihres Hundes und auch das aller Personen, die im Wagen sitzen. Schon bei einer Notbremsung kann Ihr Hund andernfalls zu einem lebensbedrohlichen Wurfgeschoss werden!!

Hier der Bericht "Crashtest: Tiersicherung im PKW vom ÖAMTC:

Optimale Tiersicherung ist nur in richtig positionierten Transportboxen gegeben
In Österreichs Haushalten leben 2,07 Millionen Katzen und 720.000 Hunde (Quelle: IEMT). Einige von ihnen - besonders Hunde - werden regelmäßig im Auto transportiert, auf Reisen und Ausflüge mitgenommen oder zum Hobby chauffiert. Jeder Autofahrer ist verpflichtet, Gegenstände sowie Tiere im Fahrzeug zu sichern.

20 kg Hund wird zu halber Tonne
"Ungesicherte Haustiere können bei einem Frontalunfall mit ca. 50 km/h Belastungen erzeugen, die dem 30-fachen ihres eigenen Körpergewichtes entsprechen", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Ein 20 kg schwerer Hund entwickelt somit eine Aufschlagwucht von über einer halben Tonne, die auf die Fahrzeuginsassen zusätzlich einwirkt.

5 Tiersicherungssysteme im Test
Im jüngsten ÖAMTC-Crashtest wurden fünf gebräuchliche Tiersicherungssysteme - eingebaut in einen Opel Astra - auf ihre  Tauglichkeit geprüft. Fazit: Wirklich sicher für Hund, Katz' und Herrl ist nur die Sicherung in einer Transportbox in Verbindung mit der richtigen Platzierung im Auto. Als "Versuchstiere" wurden ein 22 kg schwerer Hundedummy und ein knapp vier kg schwerer Katzendummy eingesetzt. Der Fahrersitz war bei jedem Versuch mit einem Erwachsenendummy besetzt. Die Aufprallgeschwindigkeit für die simulierten Frontal-Crashes betrug jeweils 50km/h.

Wenn Flocki zur Waffe wird
Für das Test-Szenario "ungesicherter Hund" wurde der Hund direkt hinter dem Fahrer auf der Hutablage positioniert und in keinster Weise gesichert. Beim Abbremsen flog der Hundedummy ungebremst durch den Innenraum, traf auf den Sitz des Fahrers an der Kopfstütze und verdrehte dabei die Lehne des Vordersitzes. Nachdem er am Kopf des Fahrers abschlug, prallte er mit der Wucht von einer halben Tonne an die Windschutzscheibe.

 

"Es ist müßig zu sagen, dass es höchst fahrlässig ist, seinen Hund im Auto nicht zu sichern", so der ÖAMTC-Techniker. Fast ebenso gefährlich ist die lockere Sicherung des Hundes mittels Gurt auf der Rückbank. Der Hundedummy schlug im Crash-Test ungebremst auf die Lehne des Vordersitzes. Schwerste Wirbelsäulen-Verletzungen beim Fahrer können die Folge sein - von denen beim vierbeinigen Liebling ganz zu schweigen.

Der Test mit einer Transportbox für kleine Hunde oder Katzen auf der Sitzbank brachte ebenfalls ein fatales Testergebnis. Der durch den Aufprall nach vorne geschleuderte Katzendummy riss das Gittertürchen aus der Verankerung und traf dann nahezu ungebremst auf die Rückenlehne des vorderen Sitzes. Die Befestigungspunkte der Transportbox wurden sehr stark beschädigt und führten zum Bruch der oberen Schale. "Ist das Tier nur um eine Spur schwerer, würde sich gleich die gesamte Box lösen. Auch bei diesem Sicherungssystem ist mit schwersten Verletzungen für Tier und Mensch am Vordersitz zu rechnen", warnt der ÖAMTC-Experte.

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Sicherer für die Insassen ist die Fixierung des Hundes mittels eines stabilen Hundegeschirrs mit breiten Gurten, Metallverschlüssen und zweifacher Anbindung. Kerbl: "Zu beachten ist, dass der Gurt möglichst straff gezogen wird, denn das Tier kann damit nur so weit nach vorne geschleudert werden, wie es die Gurtlänge zulässt. Damit sinkt die Verletzungsgefahr bei den Insassen."

Sicherste Variante - die Transportbox im Kofferraum
Im ÖAMTC-Crashtest konnte nur die Sicherung mit einer Transportbox in Verbindung mit der richtigen Platzierung und Fixierung im Auto überzeugen. Größere Hunde werden wegen des größeren Platzbedarfes am sinnvollsten im Laderaum untergebracht. In einer der Größe des Tieres angepassten Transportbox, quer zur Fahrtrichtung eingebaut, wird die höchstmögliche Sicherheit gewährleistet. Stabile Rückenlehnen sorgen für eine gute Rückhaltung des Hundes in der Box. Eine Verbesserung kann hier durch ein stabiles Laderaum-Trenngitter, das auch die Fläche der Rückenlehne abdeckt, erzielt werden.

Ein sicherer Ort für das Unterbringen von Transportboxen im Fahrgastraum ist auch der Fußraum hinter dem Fahrer- oder Beifahrersitz. Bedingt durch den geringen Raum ist aber nur eine Transportbox für kleinere Tiere (z.B. Katzen, kleine Hunde) möglich. Durch die seitliche Positionierung des Tieres zur Stoßrichtung bleibt auch der Verletzungsgrad für das Tier gering. Die Insassen werden nicht zusätzlich belastet.


... und falls Ihr Hund Angst vor dem Autofahren hat, hier ein paar Tipps:

  1. Nehmen Sie bei den ersten Autofahrten immer einen Beifahrer mit, der sich um Ihren Hund kümmern kann und ihn eventuell beruhigt.

  2. Zu Beginn kurze Fahrten (nicht länger als eine halbe Stunde) unternehmen, die mit einem Leckerli belohnt werden.

  3. Am Anfang nur Fahrten zu einem Ziel, das Ihrem Hund Freude bereitet wie z.B. die Welpenspielstunde.

... und last but not least:

Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle für Hunde
Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.
Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!   

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